Kartographie und GPS
Die Technik der Kartographie umfasst die schematische Darstellung der Erdoberfläche in Landkarten. Sie vermittelt raumbezogene Daten und veranschaulicht diese in den unterschiedlichsten Medien. Die Daten beziehen sich dabei auf die verschiedensten Informationen. Kartographen, die Hersteller von Weltkarten, stellen die Erdoberfläche in Bezug auf topographische, geowissenschaftliche, infrastrukturelle, soziale oder politische Gegebenheiten dar. Die Hauptaufgabe der Kartographie besteht in der maßstäblichen Verkleinerung und Veranschaulichung von aktuell erhobenen Daten. Problematisch ist hierbei die Umsetzung von der dreidimensionalen Realität in eine zweidimensionale Weltkarte. Diesem besonderen Verfahren widmet sich die mathematische Kartographie. Eine erstellte Landkarte bezeichnet man dann als geometrisch genau, wenn die eingezeichneten Objekte maßstabsgetreu an der korrekten Position und im Zusammenhang zu anderen Objekten auf der Karte abgebildet sind. Erleichtert wird die Arbeit der Kartographen durch das Global Positioning System (GPS), das mithilfe von Satelliten eine exakte Positionsbestimmung an jedem Ort des Erdballs zulässt. Entwickelt wurde das System durch das amerikanische Militär Anfang der 1970er Jahre. Im Mai 2000 wurde GPS auch für zivile Zwecke freigegeben und stellt in diesem Bereich eine Ortungsgenauigkeit im Umkreis von 10 Metern sicher. Für spezielle Anwendungen lässt sich diese Genauigkeit bis auf wenige Zentimeter reduzieren. Bekannt wurde GPS in den letzten Jahren vor allem durch den Einsatz in mobilen Navigationsgeräten.
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