Die Weltreise von Ferndinand Magellan

Nachdem Ferdinand Magellan 1480 in Sabrosa geboren wurde, durchlief er bereits in seiner Jugend verschiedene staatsdienliche Aufgaben und diente seinem König Manuel 1. in verschiedenen Kolonien. Nach anfänglichen Auszeichnungen für besondere Dienste wurde Magellan 1513 nach illegalem Handel aus dem Staatsdienst entlassen. Anschließend segelte Magellan unter der spanischen Flagge von König Karl I. Auf einer Karte erkannte Magellan einen Seeweg durch Südamerika und unterbreitete seinem König den Vorschlag, den Westweg zu den Molukken zu finden, welche seiner Meinung nach zum spanischen Teil der Welt gehörten (Vertrag von Tordesillas); auf diesen Vorschlag geht der König am 22. März 1518 ein. Die Reise wird neben dem König auch von Christobal de Haro und den Fuggern finanziert. Die Reise beginnt am 10. August 1519 in Sevilla mit fünf Schiffen und 234 Mann Besatzung. Nach langer Reise beginnt nach der Landung am 13. Dezember 1519 in Rio de Janeiro die Suche nach dem Westweg. Nachdem der Erfolg ausbleibt kommt es zu Meutereien und dem Verlust eines Schiffes. Mit nur noch drei Schiffen gelingt schließlich die Durchfahrt durch den \'pais\', die heutige Magellan-Straße. Am 6. März 1521 erreicht die kranke und gebeutelte Mannschaft die Marianen, wonach Magellan versucht, Mactan einzunehmen, jedoch erkennen muss, dass dies nicht möglich ist und sich opfert, um seiner Mannschaft den Rückzug zu ermöglichen. Nach weiteren Widrigkeiten (Mastbruch oder Angriff der Portugiesen) erreicht am 6. September 1522 das letzte Schiff mit nur noch 18 Männern Besatzung Spanien.

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